Wenn Sie gerade angekommen sind
- Suchen Sie die nächste orthodoxe Gemeinde, auch eine nicht-ukrainische. Dort weiß man fast immer, an wen man sich am Ort wegen Wohnung, Papieren und Sprachkursen wendet.
- Wenden Sie sich an die nationale Mitgliedsorganisation des Ukrainischen Weltkongresses in Ihrem Land: dort werden die örtlichen Zentren geführt.
- Die offiziellen Hinweise für Menschen, die die Ukraine verlassen haben, pflegt das UNHCR — mit den aktuellen Regeln je Land.
UNHCR — Hilfe für Menschen aus der Ukraine
Der offizielle UN-Wegweiser: Rechte, Status, Wohnen, Gesundheit, nach Ländern.
help.unhcr.org/ukraineUkrainischer Weltkongress
Über sechzig Länder; über die nationalen Verbände zu den örtlichen Zentren.
uwc.orgWas eine Gemeinde wirklich kann
Eine Gemeinde hat selten Geld, aber fast immer Menschen. Praktisch heißt das: Übersetzung von Papieren, Begleitung zum Arzt, Rat zur Schule, Möbel und Kleidung von Hand zu Hand, Arbeit über Bekannte, ein Ort, an dem man ein Kind für eine Stunde lassen kann, und ein Gespräch mit jemandem, der dasselbe ein Jahr früher durchgemacht hat.
Wie Sie anderen helfen
- Fragen Sie den Priester, was gerade fehlt — die Liste ist meist kurz und konkret.
- Übernehmen Sie eine regelmäßige Aufgabe statt einer einmaligen Heldentat: einmal in der Woche fahren, einmal im Monat putzen, den Plan führen.
- Helfen Sie mit der Sprache: in jeder Gemeinde gibt es Menschen, die allein noch nicht mit Behörde oder Arzt sprechen können.
- Sammeln Sie kein Geld „für die Kirche“ in Chatgruppen ohne Wissen des Vorstehers — so sieht der Großteil der Betrugsfälle aus.
Wichtig
Diese Koinonia hat kein Konto, sammelt keine Spenden und bittet um kein Geld — weder per E-Mail noch im Messenger noch über Mittelsleute. Wenn Sie eine Sammlung im Namen von UOKD sehen, sind das nicht wir. Helfen Sie unmittelbar einer Gemeinde oder einer Organisation, deren Angaben Sie auf deren eigener Seite finden.